Risikofaktor Smartphone: 10 Tipps, wie Sie Ihre mobile Datensicherheit erhöhen

Der Datenskandal um Facebook ist in aller Munde und zieht immer weitere Kreise: Bis zu 87 Millionen Nutzer sind von dem Datenmissbrauch betroffen. Dass Unternehmen und App-Betreiber Daten unerlaubt auswerten und weiterreichen können, ist nicht erst seit dem Facebook-Skandal bekannt. Doch er führt uns anschaulich vor Augen, dass in puncto Datensicherheit noch erhebliche Lücken bestehen.

 

Die deutliche Mehrheit der Nutzer verwendet Facebook inzwischen mobil. Bereits im vergangenen Jahr besuchten allein im ersten Quartal 21 Millionen Nutzer in Deutschland Facebook täglich mit ihrem Mobilgerät. Von insgesamt 23 Millionen täglich aktiven Nutzern sind das fast alle.

 

Da stellt sich die Frage: Wie ist es um unsere mobile Sicherheit bestellt? Fällt unterwegs die Datensicherheit unter den Tisch?

 

Wir nehmen die mobile Datensicherheit einmal unter die Lupe und geben Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie das Sicherheitsrisiko auf Ihrem Smartphone minimieren.

Angriffsfläche Smartphone

Datenübertragung, Datenspeicherung, Anmeldedaten, Standortdaten, mobile Bezahlvorgänge und jede Menge Apps: Die Angriffsfläche für Hacker ist beim Smartphone groß. Je intensiver Sie Ihr Smartphone benutzen, desto interessanter wird es für Hacker.

 

Heimliche Überwachung und mobile Datenlecks können im schlimmsten Fall die Folge sein.

 

Viele Nutzer scheinen sich dem Sicherheitsrisiko bewusst zu sein: Laut einer Umfrage ist jeder Dritte besorgt um die Datensicherheit auf seinem Smartphone. 57 Prozent der Befragten sehen den mobilen Datenschutz kritisch.

 

Etwas dagegen unternehmen bisher aber die wenigsten: Trotz der Bedenken benutzen fast 42 Prozent der Deutschen Apps für Online-Banking auf dem Smartphone und füttern Ihr Smartphone so mit sensiblen Daten.

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Auf dem Smartphone oder Tablet sammeln sich nicht nur Ihre eigenen Daten, sondern auch die Ihrer Kontakte. Nutzen Sie Ihr Smartphone geschäftlich, kommen personenbezogene Daten Ihrer Geschäftspartner und Kunden hinzu. Mobiler Datenschutz ist also in jedem Fall essenziell – nicht nur im privaten Bereich.

 

Verankern Sie auch das Bewusstsein für mobile Datensicherheit in der Sicherheitskultur Ihres Unternehmens, indem Sie Ihre Mitarbeiter auf folgende Punkte aufmerksam machen.

Das können Sie tun, um die Datensicherheit auf Ihrem Smartphone zu erhöhen

  1. Benutzen Sie keine öffentlichen WLAN-Netze, wie zum Beispiel im Café, in der Bahn oder am Flughafen. Denn die bieten eine besonders leichte Angriffsfläche für Hacker, die Ihr Smartphone oder Tablet dort einfach überwachen und Daten leichter aus Ihrem Smartphone auslesen können.
    Wenn Sie die WLAN-Funktion ständig eingeschaltet haben, können zudem Laufwege erfasst werden, da Ihr Smartphone alle Netzwerke in Ihrer Umgebung ermittelt. Schalten Sie die WLAN-Funktion nur dann ein, wenn Sie es benötigen.
  2. Auch nicht genutzte Ortungsdienste und Bluetooth-Verbindungen sollten Sie aus diesem Grund abschalten. Machen Sie die GPS-Funktion aus, um nicht ständig Ihren Standort preiszugeben. Die Weitergabe von Standorten können Sie damit deutlich einschränken.
  3. Wenn Sie eine mobile Webseite verlassen, bei der Sie sich zuvor eingeloggt haben, loggen Sie sich auch wieder aus. Ein typisches Beispiel ist der Login in einem Kundenkonto bei einem Onlineshop.
  4. Seien Sie vorsichtig, welche Daten Sie im Umgang mit Instant-Messenger-Diensten preisgeben. Gängige Messenger-Dienste haben häufig Zugriff auf einen Teil Ihrer Daten. WhatsApp gleicht zum Beispiel die in Ihrem Smartphone gespeicherten Kontakte ab und lädt zu diesem Zweck Ihr Adressbuch unverschlüsselt auf seinen eigenen Server. Es gibt transparente Alternativen.
  5. Nutzen Sie sichere Passwörter und Pins. Sicher heißt, sie bestehen aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Am besten schützt eine doppelte Sperrfunktion, also Fingerabdruck und Pin.
    Den zeitlichen Abstand bis sich Ihr Smartphone, wenn Sie es nicht benutzen, wieder sperrt, sollten Sie so gering wie möglich halten. Längere Zeiten zwischen dem Sperren sind zwar bequemer, stellen aber ein höheres Sicherheitsrisiko dar.
  6. Laden Sie Apps nur aus offiziellen App-Stores herunter, wie Google Play und Apples App Store. Die Betreiber des Stores sorgen nämlich dafür, dass Mindeststandards in puncto Qualität und Sicherheit erfüllt sind, was bei weniger etablierten App Stores nicht passiert.
  7. Bevor Sie eine neue App installieren, informieren Sie sich auf neutralen und unabhängigen Portalen und Webseiten über die Sicherheit und den Anbieter der App.
    Und prüfen Sie vorher, welche Berechtigungen die Nutzung der App einfordert. Sind die geforderten Zugriffsberechtigungen sehr umfangreich, dann sollten Sie gut überlegen: Möchte ich das für diese App wirklich preisgeben? Oder möchte ich den Zugriff lieber verweigern und mich nach einer alternativen App umschauen?
    Zugriffe auf bestimmte Funktionen, die für Apps nicht benötigt werden, zum Beispiel das Mikrofon, können Sie generell verweigern.
  8. Temporäre Daten sollten Sie regelmäßig löschen, zum Beispiel Cache und Cookies. Im Cache werden Daten von Webseiten zwischengespeichert, damit die Seiten beim nächsten Aufruf schneller laden. Webseiten, die Sie besuchen, erstellen außerdem Cookies, mit denen sie Browserdaten speichern. Beide sammeln also Informationen über Ihr Surfverhalten und werden unterschiedlich lang gespeichert. Sie können Cache und Cookies manuell in Ihrem jeweiligen Browser löschen.
  9. Installieren Sie neue Sicherheitsupdates vom Betreiber und von Apps so schnell wie möglich. Wer das Herunterladen der Updates immer wieder aufschiebt, umgeht dabei gezielt die Sicherheitsempfehlungen des Herstellers. Denn die Updates dienen häufig dazu, Sicherheitslücken zu schließen, die erst kürzlich entdeckt und vielleicht schon ausgenutzt wurden. Für aktuelle Bedrohungen sind Updates daher besonders wichtig.
    App-Updates führen Sie am besten manuell durch und prüfen vorher, ob sich bei der aktualisierten Version die Zugriffsberechtigungen ändern.
  10. Sind Sie Android- oder Windows-Nutzer, installieren Sie eine Schutz-Software auf Ihrem Smartphone, die es auf Schadprogramme, wie Viren oder Spyware, scannt. Als iOS-Nutzer ist zumindest eine Antiviren-Software wenig sinnvoll. iOS beinhaltet ein Schutzsystem, das Apps und das System selbst vor Zugriffen anderer Apps abschirmt. Eine Antiviren-App würde also stark behindert werden und könnte das System sowie andere Apps und Daten gar nicht richtig scannen. Apple hält den App Store eigenständig frei von Malware und reagiert auf Schadprogramme angeblich genau so schnell wie eine externe Schutz-Software.

Maximaler Datenschutz mit UWORK.X

Mit diesen Maßnahmen erhöhen Sie die Datensicherheit auf Ihrem Smartphone und machen es Hackern deutlich schwerer, Ihr Smartphone anzugreifen. Ein Restrisiko bleibt aber bestehen.

 

Um sich und Ihr Unternehmen vollständig und dauerhaft zu schützen, sollten Sie Ihre mobilen Geräte mit einer entsprechenden Software absichern. Eine Möglichkeit dafür bietet UWORK.X, dort werden Ihre Daten Ende-zu-Ende-verschlüsselt, so dass niemand außer Ihnen und Ihrem Kommunikationspartner Zugriff auf Ihre Daten hat, nicht einmal UWORK.X selbst.

 

UWORK.X bietet eine Kommunikationsplattform mit höchster Datensicherheit. Ende-zu-Ende-verschlüsselte Chats und E-Mails statt unsicherer Apps und mobiler Datenlecks: Nur so wissen Sie zu 100 Prozent, was mit Ihren Unternehmensdaten geschieht und dass niemand unberechtigt mitliest.

 

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